Geschichte der Malerkolonie

Entstehung, Bedeutung, Umfeld, Zerfall

Auszug aus dem Katalog „Auftakt“ der ersten Ausstellung des Museumsvereins 2001

Die Zwischenkriegszeit, durch das Ende des Ersten Weltkriegs und den Anschluss an Deutschland geprägt und zeitlich eingegrenzt, bedeutete für Kunstschaffende in Österreich vielfach eine Um- bzw. Neuorientierung. Die junge Republik hatte nicht nur die Position als Großmacht verloren und war auf einen Torso zusammengeschrumpft, sondern kämpfte zusätzlich mit schweren wirtschaftlichen wie innenpolitischen Problemen. Den großen Auftraggebern, die noch vor Kriegsbeginn die Kunst- und Kulturszene Wiens wesentlich mitbestimmt hatten, war es unmöglich geworden, weiter als großzügige Mäzene aufzutreten. Zahlreiche Künstler litten unter der wirtschaftlichen Not und kämpften um ihre Existenz. Darüber hinaus war eine Reihe der prägendsten und innovativsten Persönlichkeiten der Vorkriegsgeneration wie Gustav Klimt, Egon Schiele, Maximilian Kurzweil, Koloman Moser und Egon Stöhr nicht mehr am Leben. Andere wiederum waren in der Hoffnung auf bessere Aussichten schon bald ins Ausland abgewandert, wie beispielsweise Oskar Kokoschka und Max Oppenheimer. Das Resultat war ein kurzfristiges Vakuum, aus dem eine erneuerte Kunstszene hervorging. Durch die junge Demokratie der früheren gesellschaftlichen Position und wirtschaftlichen Grundlage weitgehend beraubt, war man gezwungen sich selbst neu zu definieren und jegliches elitäre Denken abzulegen. Der künstlerische Aufschwung setzte rasch ein. Allerdings war ein längerfristiger Lernprozess notwendig, um mit den neuen demokratischen Regeln umzugehen. „Überall verlangen sie - oder verlangten sie im ersten Überschwang die völlige Autonomie von Kunst und Künstlern und die ausgiebige Förderung beider durch die Öffentlichkeit; eine naive Verbindung von l'art pour l'art und Demokratisierung der Kunst, in der die jähe Wendung der allgemeinen Geistesströmung sich seltsam widerspiegelt."

Als äußeres Zeichen des Umbruchs formierten sich in Wien zahlreiche Künstlergemeinschaften, die allerdings meist auf etablierten Institutionen aufbauen konnten. „Die Unabhängigen" und der „Bund der geistig Tätigen" entstanden im Künstlerhaus, die „Neukunstgruppe" etablierte sich im Rahmen des „Hagenbundes" und die „Kunstgemeinschaft" im Palmenhaus sowie die „Neue Vereinigung". Um diese neuen Impulse zu verstärken, verlangte man zugleich die Kommunalisierung der Ausstellungsräume, um flexibler mit Präsentationsmöglichkeiten umgehen zu können.

Daneben machte sich eine Tendenz zur Dezentralisierung bemerkbar. Zahlreiche künstlerische Vereinigungen entstanden außerhalb der Hauptstadt Wien, die immer stärker als „Wasserkopf" verstanden wurde. In Salzburg gründete Felix Albrecht Harta die Gruppe „Wassermann", in Kärnten bildete sich um Anton Kolig und Franz Wiegele der sogenannte „Nötscher Kreis" und in Linz wurde „Der Ring", bzw. später der oberösterreichische Künstlerverband „MÄRZ" gegründet. Die genannten Beispiele stellen nur einen Bruchteil der großen Zahl von Organisationen dar, die sich damals formten.

In diesen Jahren der Neuorientierung wählte sich eine Reihe von Künstlern aus Wien von 1927 bis 1938 den Ort Zinkenbach am Wolfgangsee als Sommerresidenz. Dieser „Zinkenbacher Kreis", der sich um die zentrale Figur Ferdinand Kitts sammelte, zählte, wenn man den mündlichen Überlieferungen folgt, oft bis zu 27 Künstlerfreunde. Sicherlich spielten für die alljährliche Abwanderung auf das Land in erster Linie wirtschaftliche Faktoren eine große Rolle. Das Leben gestaltete sich in dem bäuerlichen Umfeld wesentlich einfacher und kostengünstiger als in der Großstadt Wien. Doch nicht nur ökonomische, sondern auch künstlerische Überlegungen bestimmten die Aufenthalte.

Die Lebensläufe der einzelnen Maler zeigen, dass sie alle einen Großteil ihres Schaffens der Landschaftsmalerei widmeten.  Dies dürfte bei der Wahl des Ortes Zinkenbach am Wolfgangsee als gemeinschaftlicher Stützpunkt eine wesentliche Rolle gespielt haben. Hier fand man jene Naturkulisse, die schon Generationen von Künstlern vorher angeregt hatte und die nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt hatte. Man kannte sich aus Wien und hatte während des Studiums oder in unterschiedlichen Künstlergemeinschaften und gemeinsamen Ausstellungen Gelegenheit, Freundschaft zu schließen. Anders als bei einigen Künstlergemeinschaften, die außerhalb Wiens entstanden, trat die Zinkenbacher Malerkolonie nicht als geschlossene Organisation auf, die durchwegs eine einheitliche künstlerische Linie vertrat, sondern gab sich als Freundeskreis, der die Zusammenkünfte als willkommene Abwechslung vom Alltag sah. Die Arbeit konnte mit der angenehmen Sommerfrische verbunden werden. Man spielte Tennis, musizierte, debattierte und genoss dabei die gemeinsame Zeit. Das „Blödelalbum", eine von den Künstlern gemeinschaftlich gestaltet Sammlung von Karikaturen, spiegelt auf eindrucksvolle Weise die entspannte Situation wieder und lässt etwaig kontrovers geführte Debatten als spielerische Geplänkel erscheinen.

Über dieser ausgelassenen und entspannten Situation vergaß man aber nicht die künstlerische Tätigkeit. Man suchte nach landschaftlich reizvollen Motiven die im Bild festgehalten wurden. Auch die einheimische Landbevölkerung mit ihren alltäglichen Arbeiten und den volkstümlichen Bräuchen wurde zum Modell gemacht. Das erdverbundene, bodenständige Leben auf dem Lande, das im Gegensatz zur hektischen Welt Wiens stand, wurde gesucht und in einer verklärten Sicht neu entdeckt. „Der Großstadtmensch müsse sich in eine Richtung zum Ländlichen entwickeln, lautete die offizielle Devise. Im Ländlichen hatte man einen Garant für Stabilität, Dauer und Ordnung gesehen, was im Gegensatz zur tatsächlichen bitteren Wirklichkeit stand. Während im öffentlichen Leben eine immer stärkere Polarisierung, Entzweiung herrschte, trat hier das Verbindende, Harmonische und Unbeschwerte in den Vordergrund. Es wird auch weniger die Realität des Dörflichen gesucht als das Wunschbild einer Gemeinschaft, die Allegorie einer besseren Welt."

Zwischen Salzburg und Bad Ischl gelegen, bot Zinkenbach ideale Voraussetzungen für eine Künstlerkolonie. Die landschaftliche Schönheit des Salzkammerguts beflügelte schon Ende des 19. Jahrhunderts Kunst und Dichtung. Ferdinand Georg Waldmüller, Gustav Klimt, Nikolaus Lenau und Hugo von Hofmannsthal, um nur die bekanntesten Namen zu nennen, wählten diesen Landschaftsstrich zur Rekreation und als schöpferische Quelle. Bad Ischl war vor allem im Gefolge des Kaisers ein beliebtes Ziel für die Sommerfrische gewesen und galt auch nach dem Zerfall der Monarchie als attraktiver Kurort. Auf der anderen Seite war durch die Verwirklichung der Salzburger Festspiele ein weiterer Anziehungspunkt entstanden.  Als Treffpunkt von in- wie ausländischen Künstlern und Prominenz entwickelte man Salzburg zu einem neuen Kulturzentrum, das nach Internationalität strebte. In diesem Umfeld konnte sich die Gruppe jedes Jahr künstlerisch weiter entfalten, ohne intellektuelle Ablenkungen vermissen zu müssen.

So vielfältig sich die Kunstszenerie in Wien darstellte, so unterschiedliche Talente traf man auch am Wolfgangsee an. Ein Großteil der Künstler war bereits anerkannt und zählte zu den Hoffnungsträgern einer neuen Elite. Ferdinand Kitt mit seiner Ehefrau Maria, Ernst August Reichsfreiherr von Mandelsloh, Louise Merkel-Romee, Georg Merkel, Bettina und Georg Ehrlich, Ernst Huber, Franz von Zülow, Josef Dobrowsky, Ludwig Heinrich Jungnickel, Sergius Pauser und Leo Delitz sowie die Künstlerinnen Gudrun Baudisch, Lisel Salzer und Gertrude Schwarz - Hellberg zählten zum engeren Kreis der Gruppe. Sie alle sind bis heute wichtige Repräsentanten der österreichischen Zwischenkriegskunst. Ihre Position in Wiens Kunstszene spiegelt sich durch die zahlreichen Mitgliedschaften in Künstlergemeinschaften wieder. Sie waren sowohl im Hagenbund, der Wiener Sezession und dem Verband bildender Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen zu finden. Einige von ihnen unterrichteten sogar selbst an der Wiener Akademie, wie zum Beispiel Sergius Pauser. Ihr damaliger Bekanntheitsgrad lässt sich auch an Hand ihrer Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen sowie mit diversen Preisen und Auszeichnungen dokumentieren.

Auffällig ist, dass der Gruppe eine stilistische Homogenität fehlt. Man kann im Grunde genommen sogar von einem Generationswechsel innerhalb der Gruppe sprechen. Franz von Zülow, der Wiener Werkstätte angehörend, zeigt sowohl in seinen Sujets als auch in seinem nach dekorativen Gesichtspunkten orientierten stilistischen Ansatz eine Prägung durch den Jugendstil. Expressive Tendenzen sind vor allem in seiner schwungvollen Pinselführung zu bemerken. Ähnliches gilt auch für Jungnickel und seine Tierbilder, die ebenfalls einen gemäßigten Expressionismus repräsentieren. Noch stärker von expressionistischen Tendenzen geprägt erscheint der Malstil von Josef Dobrowsky mit seiner intensiven, jedoch aufs Wesentliche beschränkten Farbauswahl. Anders stellt sich das Schaffen von Georg Merkel dar, der seine Landschaften als ein neues Arkadien darstellt, in dem der Mensch der Antike wiedergeboren wird. Vereinfachte Formgebung und ausgeprägte Typisierung zeigen seine Hinwendung zur französischen Moderne. Das Frühwerk von Sergius Pauser ist wiederum von der „Neuen Sachlichkeit" geprägt, die in ihrer realistischen Gestaltung altmeisterliche Manier nachahmt. Wie in der österreichischen Moderne allgemein festzustellen ist, fehlen jedoch radikale Stilbrüche. Vielmehr muss von einer gemäßigten Moderne gesprochen werden, die nur ansatzweise an den deutschen Expressionismus oder den französischen Kubismus anschließt. Diese Zurückhaltung spiegelt sich auch in den Werken der „Zinkenbacher Malerkolonie" wider. Die Gruppe ist damit für ein gesamtösterreichisches Phänomen beispielhaft.

Es ist nicht nur der künstlerische Stellenwert, der diese Gruppe einzigartig erscheinen lässt. Bei der Zusammensetzung des Kreises sticht vor allem eine historisch-politische Dimension ins Auge. Im „Malschiff", wie sich die Gruppe selbst gerne bezeichnete, waren Persönlichkeiten aller politisch-soziologischen Strömungen der Zeit vertreten. Politisch Geduldete und Verfolgte, völkische, kommunistische, selbst nationalsozialistisch eingestellte Künstler verbrachten gemeinsam ihre Zeit am Wolfgangsee. „Arier" und „Nichtarier" setzten sich hier noch gemeinsam in ein „Boot". In einer Zeit, in der in Deutschland bereits ein neuer politischer Kurs eingeschlagen worden war und eine einheitliche Geschmacksvorstellung durch den Nationalsozialismus umgesetzt wurde, genoss man hier noch eine Schonfrist künstlerischer und gedanklicher Freiheit. Symptomatisch für diese Toleranz innerhalb des Freundeskreises waren vor allem zwei Persönlichkeiten. Auf der einen Seite stand der Publizist, Dramatiker und Politiker Ernst Toller (1893-1939), der kurzfristig in Österreich Zuflucht fand und im Zinkenbacher Kreis mitwirkte. Toller war nach der Ausrufung der Republik Zweiter Vorsitzender des Zentralrats der Bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte. Nach der Ermordung Eisners wurde er 1919 Vorsitzender der bayerischen Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD). In der Münchner Räterepublik nahm Toller die Position des Vorsitzenden des Zentralrats sowie des Abschnittskommandanten der „Roten Garde" ein. Nach der Zerschlagung der Räterepublik wurde er wegen Hochverrats zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt. Während der Haft schrieb er seine wichtigsten expressionistischen Dramen, in denen er seine durch die Kriegserlebnisse erlangte pazifistische Haltung umsetzte. Nach seiner Entlassung 1924 zog er nach Berlin, da er aus Bayern zwangsweise ausgewiesen wurde. 1933 wurde er schließlich durch die Nationalsozialisten ausgebürgert. 1934 übersiedelte er nach London und anschließend in die USA, wo er 1939 Selbstmord beging. XVI Diesem glücklosen und doch idealistischen Charakter wurde im „Blödelalbum" durch die Freunde ein kleines Denkmal gesetzt, wenn sie ihn mit der Staffelei auf der Suche nach einem passenden Motiv darstellten.

Andererseits zählte zu dem Freundeskreis auch der Kunsthistoriker Dr. Kajetan Mühlmann. Nach seinem Studium in Wien und Innsbruck schloss er das Studium mit der Dissertation „ Barockbrunnen und Wasserkunst in Salzburg" ab. 1926 ging er nach Salzburg, schrieb für einige lokale Blätter und wurde „Propagandaleiter" der Festspiele. Diese Position erlaubte es ihm mit vielen bekannten und wichtigen Persönlichkeiten Kontakt zu pflegen. Darunter waren beispielsweise die Schwester Hermann Görings und Arthur Seyss-lnquart. Der überzeugte Nationalsozialist war bereits vor 1938 zu einer interessanten wie umstrittenen Figur der österreichischen Kultur- und Politszene geworden. Auch er wurde in Zinkenbach freundschaftlich aufgenommen und nahm dabei vielleicht auch seine Ehefrau, die Salzburger Künstlerin Poldi Wojtek, mit. Nach 1938 machte er als SS-Obergruppenführer eine steile Karriere. Er arbeitete mit an den Richtlinien zur Arisierung jüdischen Guts und übernahm die Konfiszierung von Kunstgegenständen in Polen und den Niederlanden. Gegensätzlicher konnten die politischen Einstellungen wohl nicht sein!

Die vermeintliche Ruhe und die damit verbundenen Freiheiten hielten bis zum Anschluss 1938 an. Noch 1937 zeigten österreichische Künstler anlässlich der Pariser Weltausstellung im Musee Jeu de Paume heimische Moderne. Neben Klimt und Schiele präsentierten sich in einer Gruppenausstellung neben Kokoschka und Boeckl, Faistauer und Egger-Lienz sowie Kolig, Wotruba und Hanak auch Ferdinand Kitt, Joseph Dobrowsky, Jungnickel, Georg Ehrlich und Sergius Pauser. Die Auswahl der Künstler und ihrer Werke wurde nach damals offiziell vertretbaren und repräsentativen Maßstäben getroffen. Nur wenig später entsprach dieses Bild nicht mehr den von oben entschiedenen Vorstellungen von Kunst und viele der Arbeiten fielen einem kompromisslosen Bildersturm zum Opfer. Man setzte nun auch in der Ostmark jene Vorstellungen um, die im ebenfalls 1937 eröffneten „Haus der Deutschen Kunst" präsentiert wurden. Die geistige Gleichschaltung setzte sofort mit dem Einmarsch ein und fand den ersten dramatischen Höhepunkt in der Zerschlagung des Hagenbunds. Österreichische Kunst hört auf zu existieren und nur wenigen war es möglich, in diesem Prozess der Entindividualisierung zu bestehen.

Der große Exodus, der nun einsetzte, traf den Zinkenbacher Malerkreis im Kern und führte zu seinem jähen Ende. Viele mussten Österreich aus rassischen Gründen verlassen. Die Verbleibenden passten sich großteils an bzw. konnten aufgrund von Beziehungen beachtliche Karrierewege einschlagen. Sergius Pauser erhielt den Auftrag für ein Portrait des „Führers" und nur wenig später ereilte Ferdinand Kitt ein ähnliches Ansinnen (Es ist allerdings nicht bekannt, ob diese Aufträge je ausgeführt wurden). Josef Dobrowsky malte 1940 im Reichsauftrag des „Reiches Westwall" und Ernst Huber fiel die Rolle zu, der Reichsautobahn ein malerisches Denkmal zusetzen. Reichsfreiherr von Mandelsloh, der nun nicht mehr für die Gestaltung der Keramik der Gmundner Firma Schleiss zuständig war, wurde 1941 Professor an der Akademie. Als „Berichtsverpflichteter" des Heydrichschen SS-Sicherheitsdienstes zu „Interventionen" verwendete er sich für einige Kollegen, darunter Sergius Pauser. 1944 wurde er vom SD entlassen. Als er von 1945-1947 von den Amerikanern in Lagern festgehalten wurde, setzte sich Alfred Kubin für ihn ein.

Ludwig Heinrich Jungnicki ging 1938 freiwillig ins Exil und kehrte erst 1952 zurück. Sein künstlerisches Werk wurde durch Reichskunstkammerleiter Prof. Leopold Blauensteiner vor der Beschlagnahme gesichert. Georg Merkel emigrierte mit seiner Frau Louise Merkel-Romee nach Frankreich und war gezwungen, dort teilweise im Untergrund zu leben. Auf der Höhe seiner Schaffenskraft hatte er keine andere Alternative als Österreich zu verlassen und mit über vierzig Jahren im Ausland Fuß zu fassen. Er kehrte erst 1972 mit seiner Familie nach Wien zurück. Das Ehepaar Ehrlich, Lisel Salzer und Leo Delitz ereilte ein ähnliches Schicksal. Gleichschaltung und Vertreibung führten letztendlich zum Verlust der Moderne. Ferdinand Kitt kehrte nach dem Krieg Wien den Rücken zu und siedelte sich endgültig am Wolfgangsee an. Zwar besuchten ihn immer wieder Künstlerfreunde, von einer Gruppenbildung kann allerdings nicht mehr gesprochen werden.

Durch die besondere Situation der „Zinkenbacher Malerkolonie" ergibt sich für den Museumsverein ein spezieller Forschungsauftrag. Im Grunde kennen wir nur die Mitglieder des engeren Kreises. Wir können aber davon ausgehen, dass im Laufe der Zeit noch einige Namen hinzuzufügen sind. In der Hoffnung, Ihnen in den nächsten Jahren viele neue Erkenntnisse präsentieren zu können, wollen wir eine Lücke in der österreichischen Kunstgeschichte schließen.

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Museum Zinkenbacher Malerkolonie | A-5340 St. Gilgen am Wolfgangsee,  Aberseestraße 11, 1. Stock (Kulturhaus St. Gilgen)
Telefon (während der Öffnungszeiten): +43 676 77 23 405 | Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!